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WirkungsStart – Sozial gründen leicht gemacht

Projektinfos

Ziel im Projekt WirkungsStart war es, sozial-unternehmerisches Gründen vielfältiger und für neue Zielgruppen zugänglich zu machen.

Hierfür haben wir in Zielgruppen für öko-soziales Gründen geworben, die bei bisherigen Gründungen unterrepräsentiert sind, zum Beispiel bei Menschen mit Migrationsgeschichte, Rassimuserfahrung oder in schwierigen ökonomischen Situationen. Basierend auf „Orientungsgesprächen“ mit potentiellen Interessent*innen wurden sechs Gründer*innen in einem Inkubator über sechs Monate hinweg bei ihren Gründungen betreut.

Auf der Multiplikatoren-Ebene wurden Organisationen der Gründungsberatung und Sozialen Arbeit in Köln und Umgebung angesprochen und aktiv das Projekt eingebunden. Über verschiedene Workshops und Austauschformate – von „Eco-System Mapping“ bis zu Antidiskriminierungs-Workshops, gab es einen vielfältigen Austausch über die Projektzeit hinweg. Wichtig war insbesondere der Austausch zwischen den Gründer*innen im Inkubator sowie den Multiplikator*innen.

Das Projekt endete mit der Erstellung eines Handbuchs für die Öffnung von Organisationen der Gründungsberatung, eines niedrigschwelligen Toolkits für Gründer*innen, einem Transfer-Workshop sowie der „Inclusive Social Founders Night“.

Formales

Ressourcen / Links

Eigener Beitrag

  • Ideenentwicklung, Aufbau Konsortium und Antragsstellung
  • Konzeption und Moderation von Workshops und Austauschformaten zum Gründungs-Ökosystem in Köln und Umgebung, Austausch mit Partnernetzwerk
  • Konzeption und Umsetzung des Inkubators
  • Orientierungsgespräche mit Interessenten und Einschätzung der Gründungsperspektive
  • Betreuung und regelmäßiges Coaching von Gründer*innen im Inkubators-Programm (inkl. Entwicklung Business-Pläne)

Sweet Spots

Besonders gefreut im Projekt habe ich mich über die Arbeit mit den vielfältigen, spannenden Gründer*innen – und darüber, im Coaching die Entwicklung der Ideen und der Gründer*innenpersönlichkeiten mitzubekommen.

Die Energie und der Enthusiasmus „meiner“ Gründer*innen, auch angesichts von den vielen Herausforderungen und Hürden, war auch für mich eine spannende Lernerfahrung.

Ein Hightlight war, zum Abschluss bei der Inclusive Social Founders Night nochmal alle auf der Bühne zu sehen.

Team, Teilnehmer*innen, Coaches & Projektpartner beim Abschlusstreffen in den Räumlichkeiten von minds & makers.

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Mobilitätswende Quartiersarbeit Tag des guten Lebens Texte

Abschied vom ‚Tag des guten Lebens‘

Tschüss, lieber Tag (des guten Lebens)!

So, nach etwa zehn Jahren ist es soweit:

Ich habe mich vom Tag des guten Lebens und damit auch der Agora Köln verabschiedet, einem wirklich tollen Projekt, das ich in und durch seine ersten Jahre begleiten durfte. Und das mich über die Jahre hinweg geprägt hat.

Von der grandiosen Aufbruchstimmung, vom ersten Größenwahn, dem Chaos und den Finanzwirren über die Euphorie der ersten Erfolge hinein in die städtische Förderung und eine gewisse Stabilität – es war eine lange Reise.

Was mich beruflich gereizt hat, nach ein paar Jahren „angewandter Nachhaltigkeitsforschung“ und Promotion: Der Tag des guten Lebens probiert Transformation sehr nahe am Menschen aus, nicht in Studien und Powerpoints. Und es ist tatsächlich etwas anderes, Menschen im direkten Gespräch und im direkten Erleben für Transformation zu begeistern (oder nicht) als auf abstrakter Ebene.

Der Lohn waren viele, berührende Begegnungen – mit den über die Jahre wechselnden Teams, mit den Ehrenamtler*innen und Straßenpat*innen und mit den Besucher*innen am Tag selber.

Nie vergessen werde ich, wie am kalten, sonnigen 15.09.2023, 8:00 Uhr morgens, die ersten Kinder die freie Keplerstraße mit „Autofreier Sonntag, autofreier Sonntag“-Rufen langlaufen. Klar, auch UN-Paper on „Policy Instruments for Green Growth“ haben ihre Berechtigung, aber das direkte Erleben ersetzen sie nicht.

In den letzten Jahren ist der Tag für mich „Routine“ geworden, ich habe eher weit hinter den Kulissen (aber dann doch wieder ganz vorne, an den Sperren) gearbeitet – Agnesviertel und Eigelstein 2018, Ehrenfeld 2019 und Nippes 2023, dazwischen die schwierige Coronazeit.

Ich bin weiter sicher, dass der Tag des guten Lebens wichtig ist und er wird auch weiter funktionieren – auf seine, sich wandelnde und ja auch an die Stadtviertel anpassende Art. Nächstes Jahr in Kalk – ein wirklich spannendes Viertel und ein bisschen wehmütig bin ich schon.

Persönlich schafft der „letzte Abschied“ neue Freiräume – so konnte ich mich mehr um das Colabor | Raum für Nachhaltigkeit kümmern, auch die Kommunalpolitik nimmt ja gut Zeit ein.

Wie habt ihr den Tag des Guten Lebens erlebt?

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Arbeit Digitalisierung Termine Wohlfahrt

Social Startups und Wohlfahrt – a match made in heaven?

Ich freue mich, für das Büro für Soziale Innovation der Diakonie Düsseldorf am 17. November 2021 zu Gast bei der NRW-Lokalgruppe von SEND e.V. zu sein. Thema ist, sehr passend, die Zusammenarbeit zwischen Social Startups und Wohlfahrt.

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Digitalisierung Texte Themen Wohlfahrt

„Es braucht mehr Freiräume bei den Trägern“

Kann „die Wohlfahrt“ Innovationen – oder sind die großen Träger in Deutschland „schwere Tanker“? Ein Interview in der CAREkonkret.

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Arbeit BarCamp Digitalisierung Quartiersarbeit Social Startup Termine Wohlfahrt

DiaCamp

19.11.2021 – Digitale Soziale Arbeit reloaded.

Wie kommen das Digitale und das Soziale zusammen?

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BarCamp Klimawandel Mobilitätswende Quartiersarbeit Termine Themen

BarCamp „Nachbarschaft macht Zukunft“ in Köln

Der Wandel hin zu einer menschengerechten, zukunftsfähigen Stadt muss unten beginnen!

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Mobilitätswende Quartiersarbeit Texte

„Eigelstein als lebendige Veedelsstraße“

Vorschläge zur Situation am Eigelstein (und ein Update aus 2022)

Eigentlich kein Text – sondern die Präsentation zu einem kurzen Impuls, den ich auf Einladung des Bürgerverein Eigelstein am 6. Mai 2019 im ‚Kölschen Boor‘ halten durfte.

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Digitalisierung Social Startup Termine Themen Wohlfahrt

Digitaltag 2020

Das Büro für Soziale Innovation veranstaltet ein Webinar zum „Digitaltag 2020“. Wie funktioniert digitale Teilhabe im Jahr 2020? Wir diskutieren Beispiele aus den heilpädagogischen Tagesgruppen, einem Pflegeheim sowie aus der Arbeit von PIKSL.

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Klimawandel Quartiersarbeit Texte

Kölsche Superblocks

Gehen Superblocks auch auf Kölsch?

In Barcelona wurden sie in Rekordzeit umgesetzt – „Superblocks“, in denen Raum für Fuß- und Radverkehr sowie für den Aufenthalt Vorrang vor dem Autoverkehr haben.

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Allgemein Arbeit Klimawandel Termine Themen

Vollzeit4Future

Wie wird sich der Klimawandel auf den Arbeitsmarkt in Köln und Umgebung auswirken? Welche Strukturen brauchen wir? Kann man da sogar Karriere machen?

Wir diskutieren – im Februar und März 2020, im Colabor | Raum für Nachaltigkeit in der Herkulesstraße 85, 50825 Köln.